Zu erleben, wie der Pflegeberuf in anderen Ländern ausgeführt wird, erweitert den Horizont auf fachlicher und persönlicher Ebene. Bei kbo können Auszubildende mit dem Erasmus-Programm Auslands-Erfahrungen sammeln und werden dabei begleitet.
Psychiatrie ist für viele Menschen noch immer mit Unsicherheit und Vorurteilen verbunden. Bilder aus vergangenen Jahrzehnten prägen häufig die Vorstellung – verschlossene Türen, lange Aufenthalte, Stigmatisierung. Doch die moderne Psychiatrie hat sich grundlegend verändert. Wie zeitgemäße psychiatrische Versorgung heute aussieht, erklärt Prof. Dr. Florian Seemüller, Chefarzt der kbo-Lech-Mangfall-Kliniken Garmisch-Partenkirchen, Peißenberg und Murnau.
Christina Nitzsche hat die Psychiatrische Pflege schon immer spannend
gefunden. In ihrer Ausbildung lernt sie auch viel von ihren Patientinnen und Patienten.
Wie kann moderne Kinder- und Jugendpsychiatrie heute aussehen? Welche Rolle spielt dabei der Pflege- und Erziehungsdienst (PED)? Und wie lassen sich Fachlichkeit, Haltung und individuelle Begleitung von Mitarbeitenden nachhaltig weiterentwickeln?
Mit der neu geschaffenen Stabsstelle „Pflege- und Erziehungsdienst Entwicklung“ geht das kbo-Heckscher-Klinikum einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft. Seit März 2025 füllt Manuel Braunisch, Gesundheits- und Krankenpfleger, diese Position mit Leben und gestaltet die Entwicklung der Pflege aktiv mit.
Das kbo-Sozialpsychiatrische Zentrum hält ein vielfältiges Spektrum an Betreuungsangeboten für Menschen mit psychischer Erkrankung bereit. Im Mittelpunkt steht das Ziel, gesellschaftliche Teilhabe zu fördern und die Betroffenen in einem möglichst eigenverantwortlichen Leben zu unterstützen. Eines dieser Angebote ist das sogenannte Zuverdienst-Projekt, das an drei Standorten – in Haar, Wasserburg am Inn und Taufkirchen (Vils) – umgesetzt wird.
Im Interview erzählt Daniela Tanz, Stellvertretende Stationsleitung an der „kbo-Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Nord | Schwabing“ und zudem neues Gesicht der kbo-Arbeitgeber-Kampagne, wie sie sich bei kbo weiterentwickelt hat, warum sie ihren Beruf liebt und weshalb psychiatrische Pflege für sie eine Herzensangelegenheit ist.
Ehrenamt lebt von Menschen, die bereit sind, ihre Zeit und Fähigkeiten für andere einzusetzen. Dieses freiwillige Engagement ist ein wichtiger Baustein einer solidarischen Gesellschaft: Es stärkt das soziale Miteinander, schafft Gemeinschaft und hilft, Herausforderungen gemeinsam zu meistern. In Deutschland engagieren sich rund 30 Millionen Menschen in Vereinen, sozialen Einrichtungen, im Umwelt- und Tierschutz, in der Nachbarschaftshilfe oder in kulturellen Projekten. Vieles, was unseren Alltag bereichert, wäre ohne sie nicht möglich.
Das kbo-Sozialpsychiatrische Zentrum (kbo-SPZ) würdigt diesen wertvollen Beitrag, indem es seinen Mitarbeitenden einen Ehrenamtstag schenkt.
Vor fünfzig Jahren begann in Deutschland eine neue Ära der psychiatrischen Versorgung. Mit der Psychiatrie-Enquete des Deutschen Bundestags im Jahr 1975 wurden gravierende Missstände aufgedeckt und der Grundstein für eine menschenwürdige Behandlung von Menschen mit psychischer Erkrankung gelegt. Diese Reform war ein entscheidender Schritt hin zu mehr Würde, Teilhabe und Verständnis, der bis heute wirkt.
Florian Scharfen hat zum 01. September 2025 die Leitung der kbo-Berufsfachschule für Pflege am kbo-Inn-Salzach-Klinikum in Wasserburg am Inn übernommen.
Nach ihrer Flucht aus der Ukraine im Frühjahr 2022 fand eine junge Mutter in München nicht nur ein sicheres Zuhause, sondern auch den Weg zurück ins Berufsleben. Mit großem Engagement, Sprachkursen und beruflicher Erfahrung gelang ihr die Integration – heute arbeitet sie als Controllerin bei der kbo-Service und blickt gemeinsam mit ihrer Familie zuversichtlich in die Zukunft.